Auf den Spuren des hl. Franz von Assisi, „Mein Pilgerweg (Franciscusweg) Teil II“ Okt. 2018

Assisi – Rom

Liebe Pilgerfreunde,

„Der Weg ist das Ziel“ eigentlich hatte ich den „Franciscusweg“, nachdem ich das 1‘te Teilstück von Florenz nach Assisi im Okt. 2017 zurückgelegt hatte, schon abgehakt. Dieser Weg war unerwartet schwer und auch sehr einsam. Ich hatte mir gesagt, den 2‘ten Teil des Weges von Assisi nach Rom, das tue ich mir nicht mehr an. Zumal der weitere Weg nicht unbedingt einfacher wird.

Ich habe lange mit mir gekämpft und mich gefragt, willst du dir das wirklich noch einmal antun. Es ist ein Jahr vergangen, die Strapatzen, die Einsamkeit, die schlechten Markierungen usw. es hat sich alles mehr oder weniger relativiert. Nun habe ich den unbedingte Willen, auch den 2‘ten Teil des Franciscusweges von Assisi nach Rom zu gehen. Am 2‘ten Oktober geht es los.

Ich freue mich schon auf die wunderschönen Landschaften, Klöster, Dörfer und Städte, die südländische Kultur und die Menschen, denen ich begegnen werde.

Am 2‘ten Okt. geht es los, mit Swiss von Zürich nach Florenz, dann mit dem Zug nach Assisi, eine Übernachtung und am 3.Okt. dann die 1‘te Etappe von Assisi über den Monte Subasio nach Spello usw.

„Rom sehen und sterben“ , Ja sterben nicht unbedingt gleich. Dieser Satz bedeutet aber nichts anderes als, wenn du Rom gesehen hast, dann hast Du das Beste gesehen, es gibt nichts besseres auf der Welt und man könnte dann theoretisch sterben.

Nicht zuletzt widme ich auch diesen Pilgerweg wieder meiner lieben, viel zu früh verstorbenen Frau Marianne.

„Mein Schatz Du bist in der Ewigkeit, unsere Liebe kann auch der Tod nicht beenden“

Tagebuch über den II Teil meines Pilgerweges ( Franciscusweg) von Assisi nach Rom

02.10.2018 Flug von Zürich nach Florence, Weiterreise mit dem Zug nach Assisi.

Freundlicher Weise brachte mich ein Freund schon ziemlich früh (4:00 Uhr) zum Flughafen nach Zürich. Ich hatte Swiss gebucht und das war eine gute Wahl, schon alleine deßhalb, weil es preislich kaum einen Unterschied zu einem Billigflieger machte, zum anderen war es schon angenehm, daß ich mit meinen rel langen Beinen in eine normale Sitzposition ausstrecken konnte. Der Check In funktionierte reibungslos, Abflug ca 7:15 Uhr, Ankunft Florence ca 8:45 Uhr. Mit dem Linienbuss in die Innenstadt, noch ein bischen herumgelaufen, Cafe getrunken, um 13:00 dann Abfahrt mit dem Zug nach Assisi, genauer gesagt nach St. Maria Degli Angelo. Gebucht hatte ich über IT ein Ticket 1‘ter Kl. nur dumm, ein 1‘ter Kl. Abt. hatte dieser Zug nicht. Nach meiner Ankunft fand ich schnell ein nettes B&B AS Hostel (€ 35,00 ) und bereitete mich auf den 1‘ten Pilgertag nach Spello vor.

  • Erster Stempel in den Pilgerpass
  • Kathedrale Florence
  • Basilika Sankt Maria Angeli

03.10.2018 1‘te Etappe von St. Maria Degli Angelo – Monte Subasio – Spello 18 km

das Wetter beim Start der 1‘ten Etappe wunderbar, blauer Himmel und viel Freude darüber, daß es nun endlich los ging. Nach Assisi benutze ich den Bus, von dort aus ging es an der Basilika vorbei direkt zum Aufstieg des Monte Subasio. Es begann ziemlich harmlos, dann stiegt das Gelände heftig an, ich mußte immer wieder eine kleine Pause zum Luftschnappen einlegen. Unterwegs begegnete mir eine Gruppe Hollländer, die alleine vom Schuhwerk her, nicht unbedingt alpin unterwegs waren. Sie gingen ebenfalls zum Kloster Eremo delle Carceri . In diese Einsiedelei, hat sich Franiciscus das erstmals 1205 zum Gebet zurückzogen. Dieses Kloster beherbergt noch heute einige Franciskanermönche. Es ist eine vielbesuchte Pilgerstätte.

Für viele Assisi-Besucher ist hier Schluß, Sie werden hier mit dem Bus wieder abgeholt. Für mich geht es natürlich auf teilweise steinigen, felsigen Gelände weiter den Monte Subasio hinauf. Um ca 13:00 Uhr erreiche den Gipfel/Rastplatz, nicht weit von einem Sendemast entfernt.

Von nun an ging es auf einem Schotterweg ins Tal hinunter, in den Ort Spello. Die Landschaft hier sehr reizvoll, rechts und links des Weges Olivenhaine. Um ca 15:00 Uhr erreiche ich Spello, wie immer , am 1‘te Tag eines neuen Pilgerweges, war ich konditionell ziemlich platt. Was liegt näher, ich muß erstmal ein Bier trinken und ausruhen. Als ich wieder einigermaßen bei Kräften war, die Suche nach einem Quartier. Ich ging in das Kloster Santa Maria Maddalena, eine Empfehlung aus meinem Guide. Das Zimmer schön und sauber , aber es gab weder Bettwäsche noch Handtücher. Zum Glück habe ich einen Schlafsack und ein Microfaser- Handtuch dabei. Besichtigung des wunderschönen alten Städtchen Spello, wirklich sehenswert. Ein Negativerlebnis, in einem Restaurant, der Wirt hat sich wohl ziemlich zu seinen Gunsten verrechnet.

  • Basilika St. Maria Angeli vor dem Start 1'te Etappe
  • Steiniger Aufstieg zum Monte Subasio.
  • Altstadt Spello
  • Stadttor in Spello
  • Über Assisi auf dem Weg zum Monte Subasio.
  • Kloster Eremo delle Carceri

04.10.2018 2‘te Etappe von Spello – Montefalco 24 km

Ein trüber Morgen, angenehme Temperaturen, ich verlasse Spello nach Anleitung meines Guides und verlaufe mich wieder einmal wegen einer unpreziesen Wegbeschreibung. Zum Glück hilft mir Goggle Maps in dieser Situation, wieder auf den richtigen Weg zu finden. Ich durchlaufe eine weite Ebene, Sehenswürdigkeiten Mangelware. Um die Mittagszeit kam ich in Bavaga an, eine mittelalterliche Stadt mit 2 alten röm. Kirchen. Bei dieser Gelegenheit, machte ich eine kleine Mittagspause in einem Straßenrestaurante. Bohnensuppe gab es , ganz lecker. Was auffiel, die vielen amerikanischen Touristen. Ist ja ein Wunder, daß „Trump“ seinen Landsleuten Auslandsreisen noch nicht verboten hat, nach dem Motto „Amerika first“. Noch 8 km nach Montefalco, die hatten es allerdings wieder in sich, ein langer kräftiger Anstieg. Mich plagten Wadenkrämpfe, offensichtlicher Magnesiummangel. Zum Glück habe ich für den Notfall immer ein Pülverchen dabei. Nach der Einnahme wurde es auch schnell wieder besser. Um ca 15:00 Uhr kam ich in dem mittelalterlichen Städtchen Montefalco an. Schnell fand ich eine Übernachtungsmöglichkeit in einer B&B Unterkunft. Der Inhaber des Hostels, ein sehr freundlicher junger Mann (Leonardo), er gab mir viele wertvolle Tipps für meinen weiteren Weg. Stadtbesichtigung in Montefalco, berühmt, die als Museum eingerichtete Kirche San Francesco, mit prächtigen Fresken von Benezzo Gozzi, Scenen aus dem Leben Franciscus. Eine schöne Plaza, läd zum verweilen ein.

  • Piazza in Montefalco
  • Montefalco
  • bezaubernde Altstadt, Spello
  • Meine B&B Unterkunft
  • Altstadt Spello
  • Altstadt Spello
  • Blick ins Tal

05.10.2018 3‘te Etappe von Montefalco – Spoleto 25 km

Nach einer angenehmen Nacht, mache ich mich gut ausgeruht und fit wieder auf den Weg. Das Wetter, die Temperaturen sehr angenehm. Heute keine Bergetappe, der Weg über flaches Land, etwas einfältig aber es kommt auch wieder anders. Weitere Pilger sind mir bislang nicht begegnet, aber auch daran habe ich mich gewöhnt, es macht mir nichts aus. Nachmittags treffe ich in Spoleto ein und mache mich gleich auf die Suche nach einer Unterkunft. Zufälliger Weise ? Lande ich in der B&B Unterkunft von Emanuela. In Montefalco war ich schon in der B&B Unterkunft des Sohnes Leonardo von Emanuela. Wirklich eine sehr nette Familie. Emanuela wollte immer wieder wissen, wo ich mich auf meinem weiteren Franciscusweg gerade aufhielt. Ich habe Emanuela erklärt, daß Sie ab sofort meine Freundin sei. Schallendes Gelächter hahaha. Ja Spoleto ist eine alte lebhafte, kulturell geprägte Stadt. Berühmt ist die Kathedrale De Maria Assunta von Spoleto. Besonders interessant ist, daß in dieser Kathedrale, zwei der Originalbriefe aufbewahrt werden, die Francicus eigenhändig geschrieben hat. Außerdem muß man die Ponte delle torri ( aus der Römerzeit) gesehen haben. Diese Brücke verbindet den Burghügel (mit der Rocca di Albornoz) mit dem Monteluco, sie stammt aus dem Mittelalter. Besonders schön ist auch die Piazza del Mercato. Auf der Piazza del Mercato befindet sich ein schöner Brunnen, außerdem finden auf dem Herzstück der Stadt, der tägliche Lebensmittel-Gemüsemarkt statt.

  • Burg Rocca die Albornoz
  • Spoleto, Rolltreppe zur Festung
  • Ponte delle Torri
  • Blick auf Spoleto
  • Kathedrale De Maria Assunta
  • unterwegs, kurze Kaffeepause

06.10.2018 4‘te Etappe von Spoleto – Patrico – Le Cese 26 km

Leichter Regen hat eingesetzt, ich verlasse die Spoleto auf einen steilen Aufstieg in Richtung Monteluco. Leider war der traditionelle Weg (Via de Roma) über die Ponte delle torri gesperrt. Über einen gut ausgebauten Trimmdichpfad führt der Weg an einer Felswand entlang. Nochmals die Gelegenheit, einen einmaligen Blick auf die Brücke, die Festung und Spoleto zu werfen, bevor es dann wieder einen steilen Anstieg hinauf ging. Oben auf einem Plato, Rastplatz angekommen, mußte ich erst einmal die durchnäßte Kleidung wechseln. Erst ging es auf dem Bergkamm auf einem angenehmen Waldboden leicht bergab, bis es dann steil und felsiger wurde. Etwas gefährlich, da die Gefahr auszurutschen und zu stürzen groß war. Unterwegs begegnet mir eine Bergsteigergruppe, equipt, daß man meinen mochte, es geht zum Himalya. Der Regen wurde zwischenzeitlich immer stärker, ich mußte den Poncho auspacken. Er bietet mir bis auf die Schuhe, guten Schutz vor Nässe. Richtung Tal, auf einer asphaltierten Straße angekommen, hielt plötzlich eine freundlich Italienerin mit Ihrem Panda an, sie hatte erbarmen und wollte mich in den nächsten Ort mitnehmen, Ein Blick in das voll beladene Fahrzeug genügte, es war nicht möglich einzusteigen, ich mußte weiterlaufen. Ich hatte noch einen weiten Weg bis nach le Cese zu gehen. Ein kleines Dorf, ich fand jedoch eine Unterkunft und ein Retaurant befand sich ebenfalls im Haus.

Ziemlich abgekämpft, von diesem beschwerlichen Weg, gab es für mich nur noch eins, nämlich essen, ruhen und schlaffen.

  • Wildnis Monteluco
  • Übernachtung Le Cese
  • Blick zurück auf Spoleto

07.10.2018 5‘te Etappe von Le Cese – Ferentillo – Arrone 20 km

Ich starte in Le Cese ca 8:00 Uhr, der Regen hat sich verzogen, angenehmes Wetter. Auf dem Weg nach Ferentilli verlaufe ich mich, ich lande in einem Bergdorf „Geselli“, weit ab vom Schuß. Auf den ersten Blick, sieht das Dorf ziemlich verlassen aus. Einige Häuser sind renoviert, wahrscheinlich als Ferienwohnung genutzt. Die Lage über dem Tal ist traumhaft, aber wer will dort in der Einsamkeit leben? Schließlich, fragte mich eine Frau (Engländerin), als sich da umherirrte, was ich suche. Ich erklärte Ihr, daß ich mich verlaufen habe und wieder ins Tal müsse. Diese Frau nahm mich mit in Ihr Haus, stellte mich dem Ehemann vor und wir beratschlagten, wie ich wieder auf den Franciscusweg zurück käme. Freundlicherweise haben mich die beiden nach Arrone hinunter ins Tal gefahren. Es gibt doch noch nette und hilfsbereite Menschen. Gott seis gedankt. Arrone ein schönes Städtchen (Postkartenmotiv), ich übernachte in einer Hotelanlage.

  • Postkartenmotiv, das Städtchen Arrone
  • Blick ins Tal nach le Cese
  • hilfsbereite engl. Freunde
  • 2 Hirtenhunde, die mich über eine längere Wegstrecke begleiteten
  • aufsteigender Nebel im Tal

08.10.2018 Ruhetag

Da ich von Arrone aus wieder zurück auf die Via de Roma hätte laufen müssen, beschloß ich, mit Bus und Zug nach Rieti zu fahren. Eine rel. kurze Distanz und ich war wieder auf der Via de Roma.

Außerdem, ein Ruhetag, den brauchte ich, um wieder etwas zu regenerieren. Ich suchte mir in Rieti eine B&B Unterkunft und besichtige dann noch die Stadt. Franciscus war mehrmals in Rieti, an der Kathetrale befindet sich eine Statue, die an Ihn erinnert. Außerdem ist Rieti der geographische Mittelpunkt Italiens. Genauer gesagt auf der Piazza S.Rufo, eine Steintafel und ein rundes Monument weisen darauf hin.

  • geographischer Mittelpunkt It. in Rieti
  • Park Rieti
  • Plazza Rieti
  • Denkmal vor der Kathedrale Hl.Franciscus

09.10.2018 6‘te Etappe von Rieti – Convento di Fonte Colombo – Piani di S. Elia – Contigliano – Greccio 30 km

Ein nebeliger Morgen, das richtige Wetter um sich zu verlaufen, was ich dann auch tat. Halb so schlimm, man hat je schon einige Erfahrung und findet wieder zurück auf den richtigen Weg. Ein steiniger Pfad führt hinauf zum Kloster. Auf halber Höhe lichtet sich der Nebel, oben strahlender Sonnenschein. Ich besichtige noch das Kloster der Minderbrüder, ein Unterorden der Franziskaner.

In der Ortschaft Piani di S. Elia, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe, machte eine kurze Pause und stieg dann über einen schönen Waldweg wieder ins Tal hinunter in den Ort Poggio Fidoni. In dem Ort Contiglione beabsichtigte ich in einem B&B Unterkunft zu übernachten. Leider traf ich dort niemand an, worauf ich beschloß, noch bis nach Greccio weiterzulaufen. Nach einiger Suche fand ich in der Hosteria „Di Nonna Gilda“ eine Unterkunft und ein Restaurant.

  • Festung, Contigliano
  • Kloster-Innenhof
  • Franciscaner Kloster, Convento di Fonte Colombo
  • Piani di S. Elia Blick ins Tal
  • der Weg ins Tal
  • Auf der Straße nach Contigliano

10.10.2018 7‘te Etappe von Greccio – Grecco Kloster – I.Pradi – Stroncone 16 km

Freundlicher Weise hat mich die Inhaberin der Hosteria mit dem Auto noch bis zum zum Kloster Creccio gefahren. Von unten betrachtet sieht das Kloster wie eine in den Fels hineingebaute, heilige Festung aus. Dieses Kloster soll zu einem der Lieblingsorte hl. Franciskus gehört haben. Hier hat er auch das erste lebendige Krippenspiel insceniert. Zum Kloster hinauf führt eine breite Steintreppe, die Besichtigung des Museums, des Klosterhofes und der Kapelle hat sich gelohnt. Dieser Ort strahlt eine besondere spirituelle, magische Kraft und Ruhe aus. Ein ziemlicher Anstieg gleich hinter dem Kloster wartete auf mich. Der Blick zurück in das Rietital atemberaubend schön. Nach ca 1 ½ h erreiche ich ziemlich ausgemergelt das Hochplato. Eine Gruppe Schweizer hatte sich hier versammelt, um zu meditieren. Ich lief weiter durch das Bergdorf Prati, ein Campingplatz, Wochenendhäuser, nichts los, alles geschlossen. Beim Abstieg in Richtung Strocone machte ich in einer offenen Schutzhütte eine Pause. Hier traf ich ein Pilgerpaar aus Litauen, das in die entgegengesetzte Richtung lief und dann auch noch Dieter aus Graz. Wir beschlossen den Rest des Weges nach Stroncone gemeinsam zu laufen. Dieter erzählte mir seine Geschichte, ich erzählte meine Geschichte. Ich habe noch nie einen Pilger getroffen, der nicht auch eine Geschichte und ein Päckchen oder Packet mit auf den Weg genommen hat. Es hängt von einem selbst ab, ob man es schafft, die eine oder andere Last abzuwerfen oder auch Frieden mit sich selbst zu schließen.

Wir kommen so gegen 15:00 Uhr in Stroncone an und suchen uns eine Unterkunft. Bei einem gemeinsamen Abendessen tauschen wir noch die eine oder andere Erfahrung und Kuriosität aus unserem Pilgerleben aus.

  • Steintreppe, Aufstieg zum Kloster Greccio
  • Mönch im Gebet versunken
  • Etappenziel Stroncone
  • alter Olivenbaum
  • Kloster Greccio
  • Kloster Greccio, in den Fels gebaut

11.10.2018 8‘te Etappe von Stroncone – Calvi del Umbria 25 km

Um ca 8:00 Uhr machte ich mich auf den Weg, zunächst war es noch trocken, dann setzt leichter Nieselregen ein. Nachdem ich ein Tal durchwandert hatte, kam ich gegen Mittag in den Ort Ville. Hier machte ich eine Pause und fragte jemand nach dem Weg. Er zeigt in Richtung einer Felswand, was bei mir erstmal Kopfschütteln auslöste, mein Kommentar „das kann wohl nicht sein“, hier diese Felswand soll ich hoch? Ungläubig betrachtete ich diesen Ort und lief dann die Straße ein Stück hoch, um nach einem Alternativ-Weg Ausschau zu halten. Nein es gab keinen anderen Weg, ich mußte zurück und dann tatsächlich diesen Felsweg in Serpentinen hochsteigen. Was habe ich mir da eingebrockt, dieser Felspfad, schlimmer geht’s nimmer. Immer wieder Erholungspausen, man mußte wirklich das letzte aus sich herausholen, um das zu schaffen. Besonders erschwert wurde der Aufstieg auch noch, durch den Nieselregen und den glitschigen, felsigen Untergrund. Gesehen habe ich auf diesem Weg niemand, nach ca 2 ½ h erreichte ich das Hochplatto. Der Regen wurde immer stärker, es war Zeit den Pocho herauszuholen. Entsprechend der Beschreibung meines Guides setzte ich meinen Weg fort, bis ich etwas desorientiern vor dem Zaun einer Jungpflanzung in einem Waldgebiet ankam. Ich suchte das Gelände rechts und links des Zaunes ab. Unfaßbar der Weg war hier offenbar zu Ende. Wie ein Fährtenleser lag ich fast auf dem Boden, um nach Spuren zu suchen, aber nichts war zu sehen, dichter Nebel erschwerte die Suche. Helfen konnte mir niemand. In so einer Situation heißt es Ruhe bewahren. Keine Ahnung, intuitiv schlug ich dann eine Richtung durch’s Unterholz ein, die mich zu einem Sendemast führte. Das war schon einmal gut, Ich wußte, jetzt kann mir nicht’s mehr passieren. Alte Weißheit, wo ein Sendemast steht, da führt auch ein Weg ins Tal.

Ich war wieder auf dem richtigen Weg, allerdings hatte ich noch ca 12 km nach Calvi dell Umbria zu laufen. Das Wetter kannte auch keine Gnade, es regnete was der Himmel hergab. Um ca 18:00 h kam ich in Calvi dell Umbria an. Ich traute meinen Augen nicht, da stand Dieter schon im Stadttor und empfing mich mit einem Hallo. Bei der Ankunft war ich ziemlich fertig. Ich suchte ich mir noch eine Unterkunft und traf dann Dieter zum Abendessen. Ein erlebnisreicher Pilgertag ging zu Ende.

  • Kloster Stroncone
  • Felsiger Aufstieg, glatt und schmierig
  • den Gipfel/Plato erreicht
  • Schluß mit lustig, Nebel und Dauerregen
  • brutaler Aufstieg, Ort Ville

12.10.2018 9‘te Etappe von Calvi dell Umbrio – Poggia Mirteto

Ein wunderschöner Morgen, von der Herberge im Zentrum, lief ich einige Straßen weiter, um dann die endlos lange Treppe (genau 582 Stufen) hinunter ins Tal zu kommen. Danach folgte eine wunderschöne Wanderung entlang eines Hügelkamm’s, der Blick rechts und links in eine traumhafte Landschaft. Warscheinlich war ich von der Landschaft so fasziniert, daß ich eine Wegmakierung übersah, vielleicht war diese auch überwuchert, keine Ahnung. Auf jeden Fall war ich von meinem Zielort meilenweit entfernt. Ich kam an eine stark befahrene Straße und versuchte von dort aus per Anhalter wenigstens ein Stück weit meinem Zielort näher zu kommen. Ich hatte dann auch Glück, doch leider war die Fahrt viel zu kurz. Schließlich stieg ich in einen Bus und dachte die Hauptrichtung stimmt schon mal. In Stimigliano, einem schönen Ort auf der Anhöhe stieg ich aus, ging in eine Bar und trank erst einmal ein Bier. Ich hatte vor hier zu übernachten, leider war das, trotz der rührenden Mithilfe vieler Einheimischer, nicht möglich. Einem der Helfer kam die Idee, man könnte mich an den Bahnhof fahren, von wo aus ich dann bequem nach Poggio de Mirteto käme. Gesagt getan, ich kam um etwa 20:00 Uhr in Poggio di Mirteto an, mußte dann aber noch mit dem Bus in die Stadt fahren, weil der Bhf. etwas abseits lag. Nun versuchte ich eine Unterkunft zu finden, das angepeilte Hostel war aber mit Flüchlingen überfüllt. Zum Glück half mir ein junger it. Arzt bei der Suche und wir wurden rel. schnell in einem einfachen Hotel fündig. Zwischenzeitlich hatte sich auch Dieter aus Graz tel. gemeldet. Er war ebenfalls in der Stadt und hatte noch kein Quartier. Ich lotste Ihn in in mein Hotel. Mein Tag war anstrengend und lang, ich beschloß, gleich am nächsten Tag einen Ruhetag einzulegen. Dieter schloß sich meinem Vorhaben an.

  • Calvi dell Umbria, 582 Stufen hinunter.
  • Riesige Ackerflächen
  • Calvi dell Umbria
  • das Dorf Fianell
  • Calvi dell Umbria, in den engen Gassen der Altstadt

13.10.2018 Ruhetag

Ich verbrachte den Tag mit Wäsche waschen, Stadtbesichtigung, Essen, Trinken und Faullenzen.

Aktualisierung meiner Aufzeichnungen.

  • Kirche von Poggia Mirteto
  • Ich treffe meinen Pilgerfreund Dieter aus Graz.
  • schönes Altargemälde

14.10.2018 10‘te Etappe von Poggia Mirteto – Montipoli – Farfa 14 km

Schönes Wetter, angenehme Temperaturen, ich lief talwärts durch zahlreiche Olivengärten, eine sehr abwechslungreiche schöne Landschaft. Eine rel. kurze Etappe, über eine Art Pass ging es hinauf bis zum Ort Farfa. Dieser Ort wirkt wie ein Museumsdorf, viele Touristen, am Tag meiner Ankunft war Sonntag, ein kleiner Markt mit alternativen Produkten, Bekleidung, Essen, Trinken, Kunst ect.. Unterkunft fand ich im Kloster Monastero Clarisse Erimite. Schöne saubere Zimmer und zu Essen gab es auch noch etwas. Den Dieter hatte ich hier auch wieder getroffen.

  • Blick von Farfa ins Tal
  • Süße Kätzchen in der Nachmittagssonne
  • Das Berg-Museumsdorf "Farfa"
  • Ein würdiger Rahmen für meinen Pilgerfreund Dieter vor dem Klostertor.
  • Auf dem Weg nach Montipoli.
  • Ein mir nicht näher bekannter Pilger, der scheinbar eine neue Freundin gefunden hat.

15.10.2018 11‘te Etappe von Farfa Sabina – Fara – Montelibretti 16 km

Ein wunderschöner Tag, um 7:30 nahm ich in der Klosterkapelle an der hl. Messe teil und verließ nach dem Frühstück gemeinsam mit Dieter Farfa Sabina in Richtung Fara. Ein Waldweg führt hinhauf zur Passhöhe, wo sich unsere Wege dann auch schon wieder trennten. Wir beide folgen dem Grundsatz vieler Pilger „Gehe Deinen eigenen Weg und nicht den der Anderen“. Man trifft sich am Abend wieder am Zielort. Mein Weg führt zunächst noch entlang der Straße hinauf nach Fara. Es ist der höchstgelegenne Ort in der Region. Bei gutem Wetter hat man einen tollen Panoramablick bis in die Stadtrandbereich von Rom. In einer Bar nahm ich noch einen Kaffee und begab mich dann talwärts auf den Weg nach Canneto. Dort soll es einen 2000 Jahre alten Olivenbaum geben. Schlau wie die Italiener sind, verlangen sie für die Besichtigung auch gleich Eintritt. Das allerdings, hält mich davon ab, diesen Baum zu besichtigen. In Canneto machte Mittagspause und lief dann durch eine sehr abwechslungsreiche, hügelige Landschaft weiter nach Montelibretti. Ich fand eine schöne B&B Unterkunft, am Abend traf ich Dieter und noch einige andere Pilger zum Abendessen. Ein schöner Tag im Leben eines Pilgers ging zu Ende.

  • Im Kloster nehme ich am Früh-Gottesdienst teil.
  • sehr alter Olivenbaum
  • Kapelle auf dem Weg
  • reizvolle Landschaft
  • ein anstrengender Tag wares, ein Bier auf der Plazza mit einer Pilgerin aus der Schweiz
  • Ankunft am Stadttor in Montelibretti
  • Weit ist es nicht mehr, Blick Richtung Rom
  • auf dem Weg nach Conneto
  • Pilgerfreund Dieter bei der morgendlichen Dusche

16.10.2018 12‘te Etappe von Montelibretti – Monterotondro 17 km

Ein schöner Morgen, der Weg weniger schwierig, Wein- und Olivengärten rechts und links des Weges. Weiter auf der Via de Roma, unterwegs noch ein Zeitzeuge aus der Römerzeit. Die Ruine eines Ausspähturms, von wo aus die Römer beobachteten, ob sich der Stadt Rom feindliche Truppen näherten. Vor der Stadt Monterotondro wurde es dann allerdings wieder etwas ungemütlicher, es fing zu regnen.

Die Suche nach einer Unterkunft in Monterotondro erwies sich als schwierig. Letzlich blieb nur noch des Kloster, mit einer sehr spartanischen Ausstattung. Egal, Hauptsache ein Dach über dem Kopf.

Monterotondro hat eine sehr schöne Altstadt, es lohnt sich, diese anzuschauen.

  • Ruine, alter röm. Ausspähturm
  • Zufahrt zu größerem Landsitz
  • Altstadt Monterotondro
  • hier gehts nach Rom
  • Auf dem Weg, Markierung Via de Roma
  • beeindruckende Landschaftssilouette

17.10.2018 13‘te Etappe von Monterotondro – Monte Sarco – Rom 20 km, Finaletappe

Irgenwie erleichtert war ich schon, die letzte Etappe auf dem Franciskusweg nach Rom in Angriff zu nehmen Gespannt auch auf Rom die Ewige Stadt, von der ich so viel auch aus Erzählungen von meiner lieben Frau Marianne gehört habe. Sie liebte Rom, die Kultur, die Menschen. Ich wittme hier an dieser Stelle nochmals ausdrücklich meinen Franciskusweg.

Da Monterotondro, wie der Name schon sagt auf einem Berg liegt, führt der Weg zunächst ins Tal. Im Tal angekommen hatte ich Schwierigkeiten den richtigen Weg zu finden, da die Via de Roma um ein Grundstück herumgeführt wird und die Markierungen nicht einfach zu finden waren. Aus diesem Grunde lief ich einen ziemlich steilen Anstieg zwei mal. Zwischenzeitlich hat es auch zu regnen begonnen. Der Weg führte weiter um ein Naturschutzgebiet herum, irgenwie habe ich hier auch eine Markierung übersehen. Ich landete schließlich, einem Schotterweg folgend, in einem Vorort von Rom, vor einem hohen, breiten Eisentor. Ein Ausweichen weder nach rechts oder links unmöglich. Schließendlich beschloß ich, über dieses oben mit gefährlichen Stahlspitzen versehenes Tor zu steigen. Zuerst warf ich den Rucksack über das Tor (ca 3 m), dann suchte ich mir eine Stelle, an der das Übersteigen möglich erschien. Ich war dann froh, daß mir das Übersteigen ohne Verletzung geglückt war. Goggle sagte mir , daß ich von meinem Zielort Monte Sarco ziemlich weit entfernt war. Ich stand an der Straße zufällig an einer Bushaltestelle und sprang in den nächsten haltenden Bus. Leider kann man in It. beim Busfahrer kein Ticket lösen, der Busfahrer meinte, ich soll mich einfach hinsetzen und Ruhe geben. Am Zentralbahnhof in Monte Sarco stieg ich aus und lief dann Goggle-gesteuert in Richtung Rom Zentrum. In einem Straßen Cafe hatte ich mich mit Wolfgang und Monika (Freunde die sich ebenfalls in Rom aufhielten) verabredet. Wir feierten erst mal meine Ankunft in Rom und das Ende meines Franciscusweges. Die Anspannung schwand, ich war überglücklich den Weg und die Strapatzen ohne irgendwelche gesundheitliche Probleme überstanden zu haben. Ich wollte auf jeden Fall noch auf den Petersplatz, den ich nur aus den Schilderungen meiner Frau Marianne her und von den Auftritten des Papstes aus dem Fernsehen kannte. Das war schon beeindruckend, tausende von Menschen, die anstanden, um in den Petersdom zu gelangen. Die Besichtigung des Petersdom, einschließlich des Vatikans, wollte ich mir für den nächsten Tag vornehmen, zumal ich mir auch noch meine Pilgerurkunde abholen mußte. Ich begab mich zur Statione Roma Termini, um von dort aus mit dem Bus in den Stadtteil Trastevere zu gelangen. In einem Kloster Suore Francescana della Croce del Libanon, hatte ich für die nächsten 8 Tage ein Zimmer gebucht.

Früher als erwartet, war in Rom angekommen. Meinen Rückflug nach Zürich hatte ich vorab für den 26.10.2018 gebucht. Ich hatte jetzt also reichlich Zeit, mir Rom anzusehen.

  • Ankunft auf dem Petersplatz
  • Treffen mit meinen Freunden Monika und Wolfgang, Piazza Navona
  • Ankunft im Zentrum Roms
  • Ende des Weges, erst mal über das ca 3 m hohe Tor klettern.

18.10.2018 Petersplatz und Vatikan

Zum Glück wurde ich, als ich mir die Pilgerurkunde (korrekte Bezeichnung, Pilgerurkunde„TESTIMONIUM PEREGRINATIONIS PERACTAE AD LIMINA PETRI“ im Sekritäriat des Vatikans abholte, um die wartenden Besucher vor dem Petersdom herumgeschleußt. Der Vollständigkeit halber erwähne ich nochmals, daß es diese Pilgerurkunde nur nach Vorlage des Pilgerpasses ausgehändigt wird. Höchste Sicherheitsvorkehrungen. Bodyscanner, Personaliencheck. Im Sekritariat (unvorstellbarer Prunk) ging es dann ganz schnell. Ausfüllen der Urkunde und schon war ich wieder draußen.

  • Abholen der Pilgerurkunde im Vatikan. Man darf auch einfach nur glücklich sein. Ich halte die Pilgerurgunde in meinen Händen.
  • Abholen der Pilgerurkunde
  • Abholen der Pilgerurkunde

19.10.2018

Petersplatz, unterwegs mit Wolfgang und Monika, Engelsburg, Piazza Navona Brunnen, Nationaldenkmal Viktorio Emanuela

  • Altstadt, frische Steinpilze, hmmm
  • Piazza Navona
  • Nationaldenkmal Viktorio Emanuele
  • Unterwegs in Rom mit Monika und Wolfgang. Brücke an der Engelsburg

20.10.2018

Unterwegs in Rom , Anstehen Peterdom, Petersdom Innenhof Basilika, Aufstieg Kuppel, Sixtinische Kapelle, Petersplatz

  • Blick von oben in die Sixtinische Kapelle
  • Aufstieg Kuppel
  • Die Schweizer Garde
  • Aussichtsplattform Basilika, Blick auf die Gallerie der Hl. Apostel
  • In Stein gehauen, die Liste aller Päpste
  • Besucherschlange am Eingang zum Petersdoms
  • Blick von oben auf den Petersplatz
  • Petersdom

21.10.2018

Unterwegs in Rom, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe,

  • Trevi Brunnen
  • Kunstwerk unterwegs in Rom, Titel ?
  • Trevi Brunnen, wer kennt Sie nicht die berühmte Scene aus "Dolce Vita" ?
  • Trevi-Brunnen
  • imposanter Afrolook, alles Natur
  • Die Spanische Treppe
  • Trevi Brunnen, Touristenmagnet
  • imposante Treppenmalerei im Stadtteil Trastevere

22.10.2018

Unterwegs in Rom, Forum Romanum, Dumnus Aurea, Colosseum, Kirche Santa Maria Maggiore

  • Colosseum
  • Colosseum
  • Domus Aurea
  • Colosseum

23.10.2018

Unterwegs in Rom, Besuch der Vatikan Museen

  • Dieser arme, alte Mann hat seine Beine komplett mit Verpackungsband zugetapt, um sich vor Nässe zu schützen
  • Kunstwerk Vatikan-Museum
  • Lange Besucherschlange vor dem Eingang der Vatikan-Museen
  • Kunstwerk, Vatikan-Museum
  • Komplex Vatikan-Museum, Innenhof
  • Kunstwerk Römischer Jüngling, Vatikan-Museum
  • Blick in den Park hinter dem Vatikan-Museum
  • Kunstwerk Vatikan-Museum

24.10.2018

Unterwegs in Rom, Kirche San Pietro Montorio

  • der Tiber in Rom
  • Blick auf Rom
  • die schönste Kirche die ich sah, San Pietro in Montorio

25.10.2018

Unterwegs in Rom, Pantheon, Mausoleum Kaiser Augustus, Piaza del Popolo

  • Piazza del Popolo

26.10.2018

Rückflug Rom – Zürich

Rückblick

„ Der Weg ist das Ziel „ und ich habe mein Ziel „Rom“ ohne gesundheitliche Probleme, wohlbehalten erreicht.

Mein Weg, der 2‘te Teil des Franciscusweges von Assisi nach Rom führte mich durch die bergigen Regionen Umbriens und Latinums. 13 Tage war ich unterwegs und habe 279 Km zurückgelegt.

Ich habe wunderschöne Landschaften, Städte und Kulturdenkmäler gesehen, habe nette Leute getroffen und durfte an der einzigartigen südländischen, italienischen Kultur teilhaben.

Ich bin voller Demut vor der Großartigkeit der Schöpfung und dankbar, daß ich die Fähigkeit habe, dies als etwas ganz besonderes, einmaliges zu erkennen „Gott sei Dank“.

Der Weg hat mich an meine Grenzen geführt. Ich wußte, daß ich mich auf mich und meine gut körperliche Verfassung verlassen kann. Es war wieder eine Gelegenheit, mehr über sich zu erfahren. Z. B. , wie verhalte ich mich in Extremsituationen, in der Einsamkeit, oder wie organisiere, orientiere ich mich, oder wie belastbar bin ich? Eine Antwort für mich habe ich gefunden. Es gibt kein Patentrezept, das muß jeder selbst herausfinden. Man glaubt es nicht, aber oft hilft einem dann, der längst verloren geglaubte und reaktivierte Instinkt im Unterbewußtsein weiter.

Am Ende meines Pilgerweges war dann auch noch mein 8‘tägiger Aufenthalt in der schönsten aller Städte „Rom“ , mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten, ein echtes Highlight und ein würdiger Abschluß meines Pilgerweges.

Eine mir oft gestellte Frage „ war das Dein letzter Pilgerweg“ ? Ich antworte vorsichtig, „Schauma mal“

Vielen Dank an alle Freundinnen und Freunde, Danke für Euer Interesse und daß Ihr hier vorbeigeschaut habt!

Euer Pilger Franciscus